Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie wichtig die Mundhygiene ist. Hand auf’s Herz: Wie häufig denkst du darüber nach? Vielleicht nicht einmal, während du dir die Zähne putzt? Die meisten Menschen beschäftigen sich mit diesem Thema in der Regel nur ein- oder zweimal im Jahr während des Zahnarztbesuchs.

Die Gesundheit deines Zahnfleischs und deiner Zähne kann oft auch Aufschluss über deinen gesundheitlichen Gesamtzustand geben. Kräftige, weiße Zähne sowie ein gesundes Zahnfleisch deuten in der Regel auf einen guten Allgemeinzustand hin, wohingegen gelbe Zähne und schnell blutendes Zahnfleisch einen Hinweis auf andere gesundheitliche Probleme geben können. Des Weiteren haben Studien gezeigt, dass eine gute Mundhygiene sogar Schutz vor bestimmten Krankheiten bieten kann.

Fast jeder weiß, wie wichtig Zähne putzen und die Benutzung von Zahnseide für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch sind. Jedoch ist nicht jedem klar, wie wichtig auch eine gesunde Ernährung in diesem Zusammenhang ist. Tatsächlich ist dieser Aspekt wohl einer der am meisten vernachlässigten und gleichzeitig wichtigsten, wenn es um kräftige Zähne und ein strahlendes Lächeln geht.

Milchprodukte wie Milch, Joghurt, Kefir und Käse versorgen den Körper mit Vitamin D3 und Kalzium, einem Mineral, das für kräftige und gesunde Zähne sorgt. Besonders für Kinder ist es wichtig, ausreichende Mengen an Kalzium zu sich zu nehmen, da sich ihre Knochen und Zähne noch im Wachstum befinden. Aber natürlich ist es für sie genauso unerlässlich, sich nach jedem Glas Milch die Zähne zu putzen, um Karies vorzubeugen. Denn Milch ist voller natürlicher Zucker, insbesondere Laktose, die Nahrung für säurebildende Bakterien sind, welche die Zähne angreifen können. Viele Menschen leiden zudem untereiner Laktoseunverträglichkeit und/oder reagieren empfindlich auf Milchprodukte und sollten diese daher vermeiden. Eine weitere ausgezeichnete Kalziumquelle ist dunkelgrünes Blattgemüse. Fertiggetränke wie Limonade, Cola und Sportgetränke enthalten sehr viel Zucker sowie zersetzende Säuren und sollten so weit es geht vom Speiseplan gestrichen werden.

Auch Vitamin D ist ein wichtiger Nährstoff für die Zahngesundheit. Genau aus diesem Grund sind viele Zerealien und Milchprodukte mit Kalzium und Vitamin D angereichert. Damit Kalzium und Vitamin D aber ihre volle Wirkungskraft entfalten können, sollten auch synergistische Mineralien in den Ernährungsplan aufgenommen werden. Magnesium, Zink, Kupfer, Mangan und Bor spielen alle eine Rolle für die Gesundheit von Zähnen und Knochen. Nur wenn diese Nährstoffe zusammen eingenommen werden, können sie auch zusammen wirken. Deshalb ist es wichtig, zu jeder Mahlzeit verschiedenes frisches Obst und Gemüse sowie Milchprodukte zu sich zu nehmen.

Natürlich gibt es auch bestimmte Lebensmittel, die du möglichst vermeiden solltest, um dein Lächeln strahlend und deine Zähne kariesfrei zu halten. Trinke hauptsächlich Wasser und Milch und lass die zuckerhaltigen Getränke außen vor. Säurehaltige Limonaden können nach und nach den schützenden Zahnschmelz abtragen, sodass die Zähne empfindlicher und anfälliger für Karies werden. Süßigkeiten und Junk Food sind vollgepackt mit kariesverursachenden Zuckern und sollten keinesfalls regelmäßig gegessen werden. Eine Ausnahme dieser Regel ist jedoch dunkle Schokolade —denn obwohl sie Zucker enthält, trägt doch der hohe Polyphenolgehalt der Kakaobohne zum Schutz der Zähne bei. Aber mache es dir zur Gewohnheit, nach dem Verzehr zuckerhaltiger Lebensmittel die Zähne zu putzen.

Bei manchen Lebensmitteln ist der Zuckergehalt jedoch schwer auf den ersten Blick zu erkennen. Viele Früchte, Zerealien und Brotsorten und sogar einige Gemüsesorten enthalten Zucker und Stärke, die den Zähnen schaden können. Säurehaltige Zitrusfrüchte wie z. B. Zitronen und Orangen können den Säuregehalt im Mund erhöhen und somit den pH-Wert stören, was zu einer Vermehrung schädlicher Bakterien führen kann.

Selbst die gesündesten Lebensmittel können kariesverursachende Zucker, Säuren und Stärken enthalten — genau deshalb ist es so wichtig, mindestens zweimal am Tag die Zähne zu putzen. Der beste Zeitpunkt zum Zähne putzen ist tatsächlich nach dem Essen. Und dies gilt ganz besonders vor dem Schlafengehen. Wenn du keine Möglichkeit zum Zähne putzen haben, hilft schon ein mehrmaliges gründliches Ausspülen des Mundes mit klarem Wasser. Eine gute Möglichkeit zur Mundreinigung nach dem Essen ist auch der Verzehr eines Apfels, da er wenig Säure, dafür aber viel Pektin enthält.

Eine Empfehlung vieler Zahnärzte ist das Zähne putzen nach jeder Mahlzeit und nach jedem Snack, weil selbst ein kleiner gesunder Snack im Mund Spuren hinterlässt. Durch das Zähne putzen, die Verwendung von Zahnseide und gründliches Ausspülen können diese Reste entfernt werden, damit die Zähne möglichst lange gesund bleiben.

Das Wichtigste für ein möglichst lang anhaltendes strahlendes Lächeln ist also eine gesunde Ernährung sowie gute Zahnhygiene.

Tipps für gesunde Zähne:

Trinke reichlich Wasser.

Esse verschiedenes frisches Obst und Gemüse.

Nehme Milchprodukte zu dir, sofern du diese verträgst. Vermeiden zuckerhaltige Snacks und Getränke.

Putze regelmäßig die Zähne, nach Möglichkeit auch nach jeder Mahlzeit. Benutzen täglich Zahnseide (am besten morgens und abends).

6 Kommentare

  • Finde den Artikel sehr hilfreich, sehr gut erklärt. Wie wichtig das ist was sich im Körper abspielt (was dem Körper tatsächlich fehlt) ist leider vielen Menschen noch nicht ganz bewusst. Also bitte mehr von diesen Artikeln. Prima 🙂

    • Ich finde den Artikel ganz gut und interessant durch solche Artikel werden wir sehr viel lernen gesund zu leben dass ist ganz wichtig Respekt und bitte noch mehr davon 👍 Prima

  • danke für diese wertvollen Tipps. Es ist scheint ja wirklich gar nicht so schwer zu sein, seine Zähne auf natürliche Weise zu pflegen. Nicht jeder hat optimale Zähne, ich denke aber, dass man es auf jeden Fall erstmal mit diesen einfachen Hinweisen versuchen sollte. Auf den Weg in eine Zahnklinik in Ungarn oder so kann man sich ja immer noch machen, wenn man professionelle Unterstützung braucht;) Zunächst werde ich erst einmal die Tipps aus diesem Artikel ausprobieren. Bin gespannt!

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